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FERNGLÄSER - WAS MAN WISSEN SOLLTE!

Ein jeder Jäger wird ein Fernglas benötigen. Um in der riesigen Auswahl das Passende zu finden, braucht man aber oft mehr als ein bisschen Grundwissen. Wer sich für diese optischen Geräte interessiert, wird schnell feststellen, dass es bei der Kauf-Entscheidung um weit mehr als den reinen Vergleich von Leistungs-Kennzahlen geht. Für die ersten Überlegungen bis zum Kauf werden Sie sich einige Fragen stellen. Damit Sie diese vorab für sich beantworten können, nennen wir Ihnen einige Punkte und erklären Wissenswertes zum Thema Ferngläser.

Die Preisspanne ist enorm, doch was macht ein gutes Gerät aus? Wir verraten es Ihnen!

Viel Spaß beim Stöbern in unserem Kapitel "Ferngläser, Nachtsichtgeräte & Wildkameras"!

Ferngläser - Darauf kommt es an!
Genau wie bei anderen optischen Geräten sollte man auch bei Ferngläsern keinen Blindkauf machen, sondern das Glas nach den eigenen Bedürfnissen auswählen: abhängig davon, ob man es eher am Tag oder in der Dämmerung nutzt, sollte man die Lichtstärke wählen. Auch entscheidend: der Vergrößerungsfaktor. Bei der Vorkauf-Recherche begegnen dem Interessenten viele Fachausdrücke und Abkürzungen. Bereits im Produktnamen steht meist noch ein Wert wie z. B. "8x56": die erste Zahl steht für den Vergrößerungsfaktor, die zweite für die Objektivöffnung in mm. Ein Sehfeld von z. B. 109 m/1.000 m bedeutet, dass man auf 1.000 m Entfernung einen Bereich von 109 m sieht. Die Linsenvergütung minimiert die Reflexionen auf der Linse. Dabei wird eine dünne reflexmindernde Mineralschicht unter Vakuum auf die Linse aufgedampft. Prismen sind dafür da, das umgedreht erzeugte Bild wieder unseren Sehgewohnheiten entsprechend richtig herumzudrehen. Meistens kommen Dachkantprismen zum Einsatz, da diese schlanker und kompakter gebaut sind.

Was bedeutet das Kürzel, das im Zusammenhang mit den meisten Ferngläsern genannt wird (z. B. 8x56)?
Der erste Wert steht für den Vergrößerungsfaktor, hier also 8-fach. Der zweite Wert gibt die Größe der Objektivöffnung an, hier 56 mm.

Was hat es mit dem Sehfeld/Gesichtsfeld auf sich?
In vielen Fernglas-Beschreibungen lesen Sie Floskeln wie "Sehfeld von 109 m/1.000 m". Dies ist in etwa vergleichbar mit dem Weitwinkel bei Foto-Linsen: auf 1.000 m Distanz sehen Sie ohne Schwenken einen Bereich von 109 m Breite. Zum Vergleich: ohne Fernglas haben die menschlichen Augen in etwa ein Sehfeld von 180°. Wie bei Weitwinkel-Objektiven gilt: je größer das Gesichtsfeld, desto geringer der Vergrößerungsfaktor. Je stärker man etwas vergrößert, desto kleiner wird der Ausschnitt.

Was ist der Unterschied zwischen Porroprismen- und Dachkantprismen?
Prismen sind dafür da, das umgedreht erzeugte Bild wieder unseren Sehgewohnheiten entsprechend richtig herumzudrehen. In Porroprismen verläuft der Strahlengang des Lichts in rechteckigen Formen, in Dachkantprismen - wie der Name schon sagt - im spitzen Winkel in der Form eines Hausdaches. Meistens kommen Dachkantprismen zum Einsatz, da diese schlanker und kompakter gebaut sind.

"Das Wichtigste ist der Vergrößerungsfaktor" - oder doch nicht?
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist es, dass die Vergrößerung das Maß der Dinge ist. Doch das stimmt nicht: in den meisten Fällen ist eine Vergrößerung von 8- bis 10-fach ausreichend, bei höheren Vergrößerungsfaktoren wird es oft schwierig, das Glas ruhig und ohne Zittern in der Hand zu halten, vielfach wird ein Stativ benötigt. Wer stärkere Vergrößerungen benötigt, sollte sich zudem eher im Bereich der Spektive umsehen.

Worin unterscheiden sich günstige von teuren Ferngläsern?
Zunächst in der Qualität der Bauteile: das verwendete Glasmaterial in Linsen und Prismen hat starken Einfluss auf die optischen Qualitäten, ebenso die aufgedampften Beschichtungen (Vergütungen), die die üblichen Abbildungsfehler (z. B. Farbsäume an Kontrastkanten, Reflexionen oder Lichtflecken) mindern. Besonders nennenswert sind hier ED- oder Fluorit-Linsen. Gute Ferngläser sind wasserdicht und stoßfest.

Was sind gute Ferngläser für Brillenträger?
Brillenträger-taugliche Ferngläser sind oft nicht so leicht zu erkennen, da sie oftmals nicht explizit als solche gekennzeichnet sind. Wichtig ist, dass der Augenabstand weiter außerhalb liegt und den optimalen Einblick für Brillenträger in etwa 20 mm Abstand zum Okular bietet. Es sollten keine Randabschattungen auftreten. Die Augenmuscheln dürfen zudem nicht stören. Um etwaige Fehlsichtigkeiten auszugleichen, sollte man ein besonderes Augenmerk auf die Dioptrienzahl der Okulareinstellung werfen.

Ferngläser - Zwei Modelle im Fokus

Ergänzend zu den oben genannten Fernglas-Tipps haben wir mal zwei Modelle verschiedener Preisklassen genauer unter die Lupe genommen. Nachfolgend einige Eindrücke.

Steiner Cobra 8x42
Hoch vergütete Optik. Einfachste Bedienung. Durch einmaliges Einstellen von Sehschärfe und eventuell Dioptrien-Ausgleich ist es danach immer von 20 m bis unendlich scharf. Klein, leicht, handlich. TOP!


Lensolux 8x32
Bei gutem Licht ein durchaus ordentliches "Zweitglas". Bei nachlassendem Licht werden sehr schnell die Grenzen sichtbar, insbesondere bei der Schärfentiefe. Für die Jagd z. B. nur bedingt geeignet.